Sonntag, 14.07.2024

Bargeld wird seltener genutzt: Bundesbank

Empfohlen

Nina Hoffmann
Nina Hoffmann
Nina Hoffmann ist eine engagierte Journalistin, die mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer Leidenschaft für soziale Themen beeindruckt.

Die Nutzung von Bargeld in Deutschland befindet sich im Wandel, wie die Bundesbank berichtet. Während Bargeldzahlungen zurückgehen, gewinnen Debit-Karten und mobile Bezahlverfahren an Bedeutung. Trotz der steigenden Akzeptanz für bargeldlose Zahlungen besteht noch Potenzial für deren Weiterentwicklung. Datenschutz bleibt ein zentrales Anliegen für die Mehrheit der Bürger, die weiterhin Bargeld bevorzugen.

Im Jahr 2021 wurden noch 51% der Transaktionen in Deutschland bar abgewickelt. Debit-Karten-Zahlungen verzeichneten einen Anstieg um 5 Prozentpunkte auf 27%, während mobile Zahlungen per Smartphone um 4 Prozentpunkte auf 6% zunahmen. Erstmals übertraf die Debitkarte das Bargeld in Bezug auf den Umsatz mit 32%. Es wird geschätzt, dass 80% der Zahlungen vor Ort bereits mit Karte oder Smartphone getätigt werden könnten.

Obwohl die Tendenz zu bargeldlosen Zahlungen steigt, geben fast ein Fünftel der Befragten an, Schwierigkeiten mit diesen Zahlungsmitteln zu haben. Dennoch wünschen sich 63% der Bürger, dass Bargeld weiterhin als Zahlungsmittel bestehen bleibt.

Es wird diskutiert, dass eine Rückkehr zum traditionellen Zahlungsverhalten unwahrscheinlich ist. Die Zukunft der Zahlungen in Deutschland könnte vermehrt auf Debit-Karten und mobile Bezahlverfahren ausgerichtet sein, vorausgesetzt, die Akzeptanz und Nutzungsmöglichkeiten verbessern sich kontinuierlich.

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles